Myfactory-Gruppe wächst über 20 Prozent

Entwicklung von Umsatz und Gewinn von Myfactory von 2016 bis 2018 (Bild: zVg)
Entwicklung von Umsatz und Gewinn von Myfactory von 2016 bis 2018 (Bild: zVg)

Die Myfactory-Gruppe kann für das Geschäftsjahr 2018 einen neuen Umsatzrekord in Höhe von 9,5 Millionen Schweizer Franken in ihren Büchern vermerken. Im Vergleich zum Jahr davor (7,7 Millionen Franken) entspricht dies einem Wachstum von über 23 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) liegt bei 2,4 Millionen Franken. Auch dies bedeutet ein zweistelliges Plus von 22 Prozent. Treiber der Entwicklung sei vor allem der Ausbau des Neukundengeschäftes in Deutschland, Österreich und in der Schweiz gewesen, heisst es. Konkret habe man über 350 Neukunden an Land ziehen können.

2019 will Myfactory gemäss Mitteilung die Weiterentwicklung ihrer Cloud-Lösung in den Fokus stellen. Das geschehe zum einen durch ein bereits initiiertes Projekt, das die Usablility der Cloud-Lösung weiter optimiere. Ein schon umgesetztes Beispiel sei der Myfactory Chatbot. Die intelligente Funktion verarbeite als Suchbegriffe eingegebene Sätze und Anfragen und liefer die passenden Ergebnisse. Der Chatbot ist auch in der mobilen Version für Smartphones integriert.

Zum anderen wolle Myfactory den Funktionsumfang des Programmes vergrössern. Dabei stelle sich das Unternehmen der Frage, welche neuen Module oder Prozesse selbst entwickelt und welche über Schnittstellen mit Drittlösungen angebunden werden. Beispiele für solche Überlegungen sind demnach Anbindungen zu Marktplätzen wie Amazon und Ebay, zu Shopsystemen wie Magento und zu Zahlungsanbietern. Ziel sei es, Kunden so schnell wie möglich neue Funktionen anzubieten, die kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei helfen, neue Geschäftspotenziale auszuschöpfen.

Mit Myfactory Cloud ERP bietet die Firma integrierte und individuell kombinierbare Module. Dazu gehören ERP (Enterprise Ressource Planning), CRM (Customer Relationship Management), Finanzbuchhaltung, Produktion, MIS und eCommerce. An den Standorten St.Gallen und München betreuen rund 50 Experten mittelständische und kleine Unternehmen im deutschsprachigen Raum.