Multi-Cloud Experience Plattform geht in Zürich in Betrieb

Symbolbild: iStock/rickJo
Symbolbild: iStock/rickJo

Im Zürcher Equinix-Rechenzentrum ZH5 ist eine von den IT-Unternehmen Business IT, Equinix, Hewlett Packard Enterprise (HPE), VMware und Veeam aufgesetzte Multi-Cloud Experience Plattform (MEP) offizielle in Betrieb gegangen.

Hintergrund der Aufschaltung ist, dass im Zuge der Digitalisierung immer mehr Technologien zum Einsatz kommen. Etwa unterschiedliche Cloud-Angebote, das Internet of Things (IoT), Künstliche Intelligenz (KI), Automation und Orchestrierung, Blockchain und Machine Learning. Die Komplexität und zugleich die strategische Bedeutung der IT-Infrastruktur potenzieren sich. Organisationen seien daher gefordert, eine Cloud-Strategie zu definieren. Rund eine Million Schweizer Franken haben die fünf Technologieunternehmen daher auf Initiative der Business IT in den Aufbau der Test- und Demo-Umgebung investiert. Entstanden ist gemäss Mitteilung eine virtualisierte Infrastruktur aus Hard- und Software mit Cloud-Anbindung, Geschäftsanwendungen, Datenbanken, Systemmanagement-Lösungen u. v. m. Sie repräsentiere eine gebündelte Expertise und kombiniere individuelle „Test-Labs“ zu einer Erlebnisplattform. Die Multi-Cloud Experience Plattform biete IT-Partnerfirmen ebenso wie Anwenderunternehmen reale Umgebungsbedingen, um neue Technologien auszuprobieren, geplante Infrastrukturen zu testen und damit die jeweils beste Lösung für einen Geschäftsfall zu finden.

Auf der Multi-Cloud Experience Plattform können den Infos zufolge individuelle Infrastrukturen und Projekte validiert werden, um die Entscheidungsfindung zu erleichtern. Es diene zudem als Trainingszentrum, in dem Bedienung und Zusammenspiel von Anwendungen in einer „echten Umgebung“ erlebt und ausprobiert werden könnten. Die Simulation spezifischer Multi-Cloud-Umgebungen sei dabei nicht auf die Schweiz begrenzt: In Kürze könnten auch Partner und Kunden aus dem europäischen Ausland direkt auf die Plattform zugreifen und testen, heisst es.

Ralph Meyer, CEO von Business IT, auf dessen Initiative die MEP entstanden ist, sieht die neue Plattform als Pilotprojekt und Durchbruch: "Es macht keinen Sinn, wenn jeder Hersteller und Dienstleister potenziellen Kunden seine Lösungen einzeln vorführt, denn ihre Leistung und Effizienz müssen sie im Zusammenspiel ganz unterschiedlicher Technologien beweisen."