Mobilezone konzentriert sich nach dem Verkauf des deutschen Geschäfts voll auf den Schweizer Markt und konnte im ersten Halbjahr 2026 den Nettoumsatz gemäss Mitteilung um 4,2 Prozent auf 127,2 Millionen Franken steigern. Gestützt wurden die Erlöse durch den Zukauf der AK Group mit den Firmen Apfelkiste und Marein sowie ein kräftiges Wachstum im Abo- und Onlinegeschäft.
Der Verkauf des Deutschland-Geschäfts und Steuerkosten drückten mit Sondereffekten auf den Gewinn. So ging der Betriebsgewinn Ebit um 13,9 Prozent von 13,5 Millionen Franken zurück. Der Reingewinn sank um gut ein Fünftel auf 10,9 Millionen Franken. Ohne die Sondereffekte wäre der Ebit mit 15,7 Millionen Franken praktisch stabil geblieben. Der Reingewinn hätte ohne Sondereffekte 12,8 Millionen Franken betragen.
Die Marken Talktalk und Digital Republic legten beim Umsatz um 9,8 Prozent auf 24,1 Mio. Franken zu. Die Zahl der aktiven Postpaid-Abos stieg innerhalb von sechs Monaten um 10,6 Prozent auf 243'100. Die im Juni vollzogene Übernahme der AK Group (Apfelkiste) trug mit 8,8 Mio. Franken zum Umsatz bei. Die Refurbished-Marke Jusit steigerte den Geräteverkauf um 19,8 Prozent auf 12'700 Stück. In den 124 eigenen Shops verlief das Geschäft dagegen verhaltener. Das Absatzvolumen lag hier unter dem Niveau des Vorjahres.
Mobilezone hat die Jahresprognose (Guidance) für das Ebitda 2026 von 50 bis 57 Millionen Franken bestätigt.
