Mobilezone fährt Rekordergebnis ein (Bild:zVg)

Die auf Mobil- und Festnetztelefonie fokussierte Mobilezone mit Holdingsitz im innerschweizerischen Rotkreuz hat sich im vergangenen Jahr deutlich vom Rücksetzer während der Corona-Pandemie erholt und das Jahr mit Rekordergebnissen abgeschlossen.

Vom Gesamtumsatz in Höhe von 982 Millionen Franken wurden gemäss Mitteilung 67 Prozent in Deutschland und 33 Prozent in der Schweiz erwirtschaftet. Dabei seien 374 Millionen Franken (Vorjahr: 308 Millionen) oder 38,1 Prozent des Umsatzes mit den eigenen Plattformen "online" erzielt worden. Das organische Wachstum beträgt demnach 7,3 Prozent. Der Betriebsgewinn (Ebit) legte um gut 65 Prozent auf 72,7 Millionen Franken zu. Unter dem Strich blieb ein um mehr als 64 Prozent höherer Reingewinn von 56,7 Millionen Franken in den Kassen hängen. In der Schweiz stieg der Umsatz um knapp 5 Prozent, die Anzahl der Shops stieg leicht auf 124 von 123 im Vorjahr.

An die Aktionäre soll eine Dividende von 0,84 Franken pro Aktie ausgeschüttet werden. Zum Vergleich: Im Vorjahr erhielten die Aktionäre 0,56 Franken pro Titel. Mit den Zahlen hat Mobilezone die Erwartungen der Analysten nur beim Umsatz leicht verfehlt, ansonsten aber deutlich übertroffen.

Für das laufende neue Jahr gibt sich die Gruppe optimistisch. Der Start sei gut verlaufen, man sei mit der Entwicklung sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland "sehr zufrieden", so CEO Markus Bernhard. Mein peile 2022 einen Ebit zwischen 70 und 80 Millionen Franken an, so Mobilezone.



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