Microsoft Cloud startet mit Rechenzentren in den Regionen Zürich und Genf

Start für Microsoft aus der Cloud in der Schweiz (Illustration: Pxhere/ Mohamed Hassan)
Start für Microsoft aus der Cloud in der Schweiz (Illustration: Pxhere/ Mohamed Hassan)

Die Microsoft Cloud Rechenzentren in den Regionen Zürich und Genf haben heute ihren Betrieb aufgenommen und bieten ab sofort lokale Datenhaltung sowie Geo-Redundanz. Gestartet wird gemäss Mitteilung mit mehr als 30 Kunden und Partnerorganisationen als "early adapters". Zu diesen gehören unter anderem UBS, Swiss Re, die Mobiliar, BKW, Skyguide, Stadt Zug, Exploris Health und Swisscom.

Diese Unternehmen können ab sofort Microsoft Azure Services aus den Cloud-Rechenzentren in den Regionen Zürich (Switzerland North) und Genf (Switzerland West) nutzen. Weitere Kunden sollen durch einen geregelten Prozess aufgenommen werden. Azure und Office 365 aus den neuen Cloud-Regionen in der Schweiz sollen in den kommenden Monaten generell verfügbar sein, wie Microsoft betont. Dynamics 365 und Power Plattform würden voraussichtlich 2020 nachfolgen.

Marianne Janik, CEO von Microsoft Schweiz, kommentiert: "Die Microsoft Cloud Datencenter sind für uns eine Investition in der Schweiz – für die Schweiz. In den Gesprächen mit unseren Kunden ist ganz klar herausgekommen, dass die lokale Datenhaltung für sie extrem wichtig ist." Und weiter: "Jetzt sind wir auch in der Schweiz an einem Wendepunkt. Die Unternehmen haben sich intensiv mit der Cloud auseinandergesetzt. Heute ist nicht mehr die Frage ob, sondern wann und wie man in die Cloud geht." Die Nachfrage nach der Microsoft Cloud in der Schweiz sei auch dementsprechend gross – von Grossunternehmen, KMU und Start-ups aller Branchen sowie von Organisationen der öffentlichen Hand.

Marc Holitscher, National Technology Officer von Microsoft Schweiz, ergänzt: "Die Daten gehören unseren Kunden und wir verarbeiten sie nach den Vorgaben unserer Kunden. Ebenso arbeiten wir eng mit Aufsichtsbehörden zusammen – in der Schweiz und weltweit –, um die rechtlichen Vorgaben verschiedenener Industrien zu adressieren."

Zu den "early adapters" zählt unter anderem Swisscom. Der Telekomkonzern bietet seinen Kunden folglich neu Managed Public Cloud Services aus der globalen Microsoft Cloud sowie aus den beiden Microsoft Cloud Regionen in der Schweiz an. Zudem werde die Swisscom als erster Schweizer Telco-Anbieter mit Expressroute eine sichere und hochverfügbare Verbindung in die Schweizer Datencenter anbieten. Das langjährige Zusammenarbeitsmodell mit Microsoft Schweiz sichere Swisscom zudem die Möglichkeit als Full-Service-Provider, ein umfassendes Managed Services Portfolio auf der Microsoft Cloud aufzubauen.

Die UBS wiederum nutze die Cloud-Technologie von Microsoft Azure, um die eigene digitale Transformation voranzutreiben und viele der kritischen Businessapplikationen zu modernisieren, neue Wege zur Nutzung digitaler Kanäle zu finden und die Art und Weise, wie die Mitarbeiter arbeiten und global zusammenarbeiten, neu zu gestalten.

Oder die Stadt Zug: Sie plant den Einsatz von Office 365 aus der Microsoft Cloud. Die für die Stadtverwaltung zentrale Bedingung, dass die Daten innerhalb der Schweizer Landesgrenzen gespeichert werden, sei durch die Microsoft Cloud Region Schweiz garantiert, sagt Daniel Truttmann, CIO der Stadtverwaltung Zug: "Dank der lokalen Datenhaltung in den beiden Schweizer Datencenter ist es uns möglich, die modernen Kollaborationsfunktionen von Office 365 aus der Cloud zu nutzen, was die interne Zusammenarbeit der Mitarbeitenden einfacher, und den Betrieb der Infrastruktur um ein vielfaches effizienter machen wird."

Marianne Janik: 'Die Microsoft Cloud Datencenter sind für uns eine Investition in der Schweiz – für die Schweiz!' (Bild: zVg)
Marianne Janik: 'Die Microsoft Cloud Datencenter sind für uns eine Investition in der Schweiz – für die Schweiz!' (Bild: zVg)