Der Internet-Gigant Meta mit Hauptsitz im kalifornischen Menlo Park übertrifft mit dem für das zweite Geschäftsquartal 2025 vorgelegten Zahlenwerk die Erwartungen der Marktanalysten klar. Konkret kletterte der Umsatz im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 22 Prozent auf 47,5 Milliarden US-Dollar (rund 41 Milliarden Euro), der Nettogewinn schnellte um 36 Prozent auf 18,3 Milliarden Dollar hoch - im Vorjahreszeitraum waren es noch 13,5 Milliarden Dollar gewesen.
Mit dem Rückenwind des boomenden Werbegeschäfts geht der Mutterkonzern von Facebook davon aus, in diesem Jahr mindestens 66 Milliarden Dollar vor allem für KI-Rechenzentren auszugeben. "Wir hatten sowohl in Bezug auf unser Geschäft als auch auf unsere Community ein starkes Quartal", sagte Meta-Chef Mark Zuckerberg. "Ich freue mich, persönliche Superintelligenz für alle Menschen auf der Welt zu entwickeln."
Im Segment der App-Anwendungen, zu denen Facebook, Instagram, Whatsapp und Messenger gehören, verzeichnete Meta im Juni 3,48 Milliarden aktive Nutzer pro Tag. Dies entspricht einm Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Meta erhöhte seine Ausgaben für Investitionen im abgelaufenen Quartal auf 17 Milliarden US-Dollar. Dabei handelt es sich vor allem um Investitionen in die KI-Infrastruktur. Für 2025 rechnet der Konzern mit mit Gesamtinvestitionen zwischen 66 und 72 Milliarden Dollar. Meta-Chef Mark Zuckerberg hegt grosse Ambitionen, Rivalen wie den ChatGPT-Entwickler OpenAI sowie Google und Elon Musks KI-Firma xAI bei künstlicher Intelligenz (KI) zu überflügeln.
