Die in Opfikon ansässige Logobject baut ihr Portfolio weiter aus und übernimmt zum 1. Oktober die in Bern domizilierte Unternehmung Planik. Durch den Zusammenschluss bündeln beide Softwareanbieter ihre Kompetenzen, um Organisationen mit komplexen Schicht- und Einsatzbetrieben eine noch durchgängigere Unterstützung zu bieten.
Die 2014 gegründete Planik hat sich auf regelbasierte Personaleinsatzplanung spezialisiert. Sie verarbeitet Qualifikationen, Verfügbarkeiten sowie gesetzliche Ruhezeiten automatisch zu Dienstplänen. Das bisher eigenfinanzierte Unternehmen beschäftigt neun Mitarbeitende und betreut rund 350 Kunden – darunter Rettungsdienste, Spitäler, Sicherheitsdienste und Institutionen aus dem Justizvollzug.
Für Logobject, Spezialistin für Ressourcenplanung, mobile Einsatzsteuerung und digitale Rettungsketten, bedeutet der Zukauf eine strategische Komplettierung des Angebots. Die Systeme von Planik sollen nahtlos in die bestehenden Lösungen von Logobject für Dienstplanung, Einsatzsteuerung und Zeiterfassung integriert werden. Kunden erhalten damit künftig alle Prozesse von der ersten Disposition bis zur fertigen Lohnauswertung aus einer Hand, verspricht das Unternehmen.
Die Akquisition der Planik fügt sich nahtlos in die aktuelle Wachstums- und Modernisierungsstrategie von Logobject ein. Erst im Sommer übernahm die Gruppe die Basler Ethelred, zudem leitete das Schweizer Familienunternehmen Anfang September mit der Ernennung von Robin Kaufmann zum Co-CEO einen langfristigen Generationswechsel ein.
