Die amerikanisch-schweizerische Computerzubehör-Spezialistin Logitech ist ins Visier von Hackern geraten. Cyberangreifer sind in die Systeme des international tätigen Konzerns eingedrungen. Dabei haben sie nach Meinung von Logitech eine sogenannte Zero-Day-Schwachstelle in einer Softwareplattform eines Drittanbieters ausgenutzt. Dadurch konnten sie an gewisse interne Daten herankommen und aus dem IT-System kopieren. Die Schwachstelle sei bereits geschlossen werden, vermeldet der Konzern.
Der Vorfall habe aber weder die Produkte, die Geschäftsabläufe noch die Produktion von Logitech beeinflusst, heisst es. Nachdem der Angriff entdeckt wurde, habe Logitech unverzüglich eine externe Cybersicherheitsfirma mit der Untersuchung und dem Beenden des Angriffs beauftragt.
Den Angaben nach sollen die entwendeten Daten vermutlich nur begrenzte Informationen über Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten enthalten. Derzeit geht Logitech zudem davon aus, dass keine sensiblen persönlichen Daten wie nationale Identifikationsnummern oder Kreditkarteninformationen in dem betroffenen IT-System gespeichert waren.
Logitech verfüge auch über eine umfassende Cyberversicherung, die die Kosten für die Reaktionen auf den Vorfall wie auch die forensische Untersuchung abdecken sollen. Mit negativen Auswirkungen auf das allgemeine Geschäftsgebaren sei nicht zu rechnen.
