Die schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Spezialistin Logitech konnte im zweiten Quartal ihres Fiskaljahres 2024/25 im Vergleich zur Vorjahresperiode sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zulegen. Ausserdem hebt Logitech den gerade erst im ersten Jahresviertel erhöhten Ausblick neuerlich an.
Konkret nahm der Umsatz in den Monaten Juli bis September gemäss Konzernmitteilung um 6 Prozent auf 1,12 Milliarden US-Dollar zu. Das Wachstum sei über alle Regionen und nahezu alle Kategorien breit abgestützt gewesen, lässt sich CEO Hanneke Faber zitieren.
Der um die Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen und Restrukturierungen bereinigte operative Gewinn (Ebit, Non-GAAP) stieg um 5 Prozent auf 192,8 Millionen Dollar. Der Ebit (GAAP) verbesserte sich um 3 Prozent auf 160,9 Millionen. Ein deutliches Plus erzielte Logitech bei der Bruttomarge, die sich jeweils um 210 Basispunkte auf 43,6 (GAAP) bzw. 44,1 Prozent (Non-GAAP) erhöhte. Unter dem Strich konnte Logitech einen unbereinigten Reingewinn (GAAP) von 145,5 Millionen Dollar ernten, was einem Mehr von 6 Prozent entspricht. Damit hat Logitech die Analystenerwartungen besonders bei den bereinigten Non-GAAP-Zahlen und der Marge übertroffen, ansonsten aber leicht verfehlt.
Mit Blick auf die einzelnen Regionen Emea (Europa, Naher Osten, Afrika), Amerika und Asien-Pazifik hätten alle drei Wachstum gezeigt, heisst es. Insbesondere die Region Emea habe zu konstanten Wechselkursen stark um 13 Prozent zugelegt. Zudem habe sich das zweite Quartal in Folge das breit diversifizierte Portfolio ausgezeichnet. Nahezu alle Kategorien hätten beim Nettoumsatz zugelegt, beispielsweise die grösste Sparte Gaming um 7 Prozent auf knapp über 300 Millionen Dollar. Aber auch bei den Tastaturen (+8 Prozent) und der Ausrüstung für Konferenzräume (Video Collaboration, +5 Prozent) gab es ein Plus.
Den Ausblick für das Gesamtjahr 2024/25 hebt Logitech nun erneut an. So strebt der Konzern nun beim Umsatz einen Wert von 4,39 bis 4,47 Milliarden US-Dollar an, was einem Wachstum von 2 bis 4 Prozent entspräche. Der Non-GAAP-Betriebsgewinn soll bei 720 bis 750 Millionen zu liegen kommen - ein Plus von 3 bis 7 Prozent.
