Der US-Netzwerkausrüster Cisco mit Zentrale im kalifornischen San Jose profitiert vom weltweiten Boom bei KI-Rechenzentren und legt überraschend starke Quartalszahlen vor. Wie der Konzern wissen lässt, legten die Umsätze im vergangenen Quartal um neun Prozent auf 14 Milliarden Dollar zu. Damit übertrifft Cisco die eigene Prognose von 13,75 bis 13,95 Milliarden Dollar. Der Gewinn schlug mit 0,94 Dollar je Aktie ebenfalls die Erwartungen, obwohl er um 8 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar zurückging.
Die Kalifornier peilen nun für das gesamte Geschäftsjahr einen Umsatz von 56 bis 56,5 statt 55,3 bis 56,3 Milliarden Dollar an. Auf dieser Basis hob Cisco auch die Quartalsdividende um drei Prozent auf 0,41 Dollar je Aktie an. Ausserdem werde das Aktienrückkauf-Programm um 15 Milliarden Dollar aufgestockt, heisst es.
"Mit der zunehmenden Verbreitung von KI sind wir gut positioniert, um unsere Kunden beim Ausbau ihrer Netzwerkinfrastruktur und der Datenverarbeitungskapazität sowie bei der Einführung erstklassiger KI-Sicherheit zu unterstützen", kommentiert Cisco-Chef Chuck Robbins das Zahlenwerk. Der Netzwerkausrüster hat unter anderem KI-gestützte Sicherheitssoftware im Portfolio. Ausserdem entwickelt Cisco in Kooperation mit dem französischen OpenAI-Rivalen Mistral Programme für die Automatisierung von Aufgaben.
