Die drei kommerziellen Mobilfunkanbieter Salt, Sunrise und Swisscom betreiben im Kanton Schwyz derzeit 218 Mobilfunkanlagen. Diese verteilen sich auf 171 Standorte, da einige Standorte gemeinsam genutzt werden. Im Rahmen der regelmässig durchgeführten stichprobenartigen Untersuchungen wurden wiederum 25 Mobilfunkanlagen einer eingehenden Baukontrolle unterzogen. Dabei hätten nur wenige Anlagen geringfügige Abweichungen aufgewiesen, jedoch ohne keinen nennenswerten Einfluss auf die Strahlungsimmissionen, wie der Kanton wissen lässt.
Das Schwyzer Amt für Umwelt und Energie (AfU) lässt bereits seit Jahren durch spezialisierte Fachfirmen solche stichprobenartigen Kontrollen durchführen. Dabei wird laut Mitteilung überprüft, ob die installierten Antennen den erteilten Baubewilligungen hinsichtlich ihrer Ausrichtung und Höhe entsprechen. Zudem werde an jedem Standort die Höhe der drei am höchsten belasteten Orte mit empfindlicher Nutzung (Omen) gemessen. So werde sichergestellt, dass die gesetzlichen Grenzwerte für elektromagnetische Strahlung eingehalten werden.
Von den zuletzt 25 geprüften Standorten habe man nur bei vieren geringfügige Abweichungen in der Ausrichtung und Höhe einzelner Antennen festgestellt, heisst es. Dies entspreche einer weiteren Verbesserung. Die festgestellten Abweichungen hatten den Infos zufolge keinen wesentlichen Einfluss auf die Strahlenbelastung in der Umgebung. Das AfU habe die betroffenen Netzbetreiber zur Korrektur aufgefordert, was bereits erfolgt sei.
Zukünftig sollen Anpassungen an Mobilfunkanlagen grösstenteils nur noch durchgeführt werden können, wenn sie ein ordentliches Baubewilligungsverfahren durchlaufen haben. Diese Regelung basiere auf mehreren Bundesgerichtsentscheiden aus dem Jahr 2024, heisst es abschliessend.
