Vom 7. bis 9. Oktober öffnet in Nürnberg mit der IT-SA Expo&Congress wiederum Europas grösste Kongressmesse für IT-Sicherheit ihre Pforten. Am 9. Oktober wird dabei bereits zum elften Mal eine Special Keynote ausgerichtet. In diesem Jahr spricht der Schweizer Sicherheitsforscher Jean-Marc Rickli, Head of Global and Emerging Risks am Geneva Center for Security Policy (GCSP), zum Thema "Technologie als geopolitische Waffe". Der Vortrag findet vor Ort in Halle 7 (Forum D, Stand 7-742) statt und wird zusätzlich live über die Digitalplattform IT-SA 365 gestreamt.
Rickli wird in seinem Vortrag gemäss Mitteilung die Rolle disruptiver Technologien wie Künstliche Intelligenz, Quantencomputing und synthetische Biologie als strategische Instrumente im globalen Machtgefüge beleuchten. Die rasante Entwicklung und Demokratisierung dieser Hightech-Systeme berge enorme Chancen – aber auch Risiken wie Missbrauch, Kontrollverlust und ethische Konflikte. Besonders im Fokus steht die technologische Rivalität zwischen den USA und China, die zunehmend zu einer digitalen Entkopplung führt. Der Vortrag soll zeigen, wie technologische Innovationen geopolitische Spannungen verschärfen und die digitale Souveränität von Staaten herausfordern.
Im Interview auf der Website der Digitalplattform IT-SA 365 gibt Jean-Marc Rickli bereits vorab einen tiefen Einblick in die sicherheitspolitischen Dimensionen technologischer Entwicklungen. Er warnt vor der zunehmenden Verwundbarkeit durch die globale Verbreitung disruptiver Technologien und betont, dass deren strategische Bedeutung oft unterschätzt wird. Besonders hebt er hervor, wie die Konvergenz von KI, Quantencomputing und synthetischer Biologie neue geopolitische Spannungsfelder schafft – und fordert eine stärkere internationale Zusammenarbeit, um Missbrauch und Kontrollverlust zu verhindern.

