Logobild: Grok

Aufgrund der Verarbeitung personenbezogener Daten und wegen sexualisierter KI-Bilder und Videos, darunter auch von Kindern, hat die irische Datenschutzkommission (DPC) nun mit einer formellen Untersuchung des KI-Chatbots Grok von Elon Musks Kurznachrichtendienst X begonnen.

Ziel dieser Massnahme sei es, festzustellen, ob X seinen Verpflichtungen gemäss der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU in Bezug auf die verarbeiteten personenbezogenen Daten nachgekommen sei. Die Entscheidung, mit der Untersuchung zu starten, sei X am Montag mitgeteilt worden, gab die DPC in einer Erklärung bekannt. Die DPC ist die federführende EU-Aufsichtsbehörde für X, da das US-Unternehmen seine Geschäfte in der Europäischen Union von Irland als europäischem Hauptsitz aus betreibt. Laut der DSGVO kann die DPC Geldstrafen in Höhe von bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes eines Unternehmens verhängen.