Infrachain-Kongress in Bern: Blockchain für die öffentliche Verwaltung und Infrastruktur

Als Rednerin beim Infrachain-Kongress dabei: Isabella Brom von Vision& (Bild: Blockchain Association)
Als Rednerin beim Infrachain-Kongress dabei: Isabella Brom von Vision& (Bild: Blockchain Association)

Im Berner "Stade de Suisse" geht am 3. Dezember mit der "Infrachain" erstmals eine Schweizer Blockchain-Konferenz für die öffentliche Verwaltung und Infrastruktur über die Bühne. Im Zentrum soll dabei laut Veranstalter der Austausch stehen – auch über Grenzen hinweg: Das Fürstentum Liechtenstein etwa werde Learnings aus seinem Blockchain-Gesetz präsentieren. Dazu seien Schweizer Projekte am Start: So etwa eine schon operative Blockchain-Lösung zur Weiterverrechnung von Solarenergie-Kosten in einer Wohnsiedlung (Postfinance/EWB) oder eine High-Tech-Plattform, die schon Anfang 2019 KMU die Handelbarkeit ihrer Aktien auf der Blockchain ermöglichen soll (Swisscom/MME).

Für den Mitinitiator der Swiss Blockchain Federation und Projektleiter von Infrachain, Lorenz Furrer, ist eines klar: "Um optimale Rahmenbedingungen für die Blockchain-Technologie zu ermöglichen, ist ein intensiver Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Wirtschaft notwendig." Die Diskussion müsse einem breiten Publikum offenstehen und das Thema auf höchster Ebene angehen.

Entsprechend hochdotiert sei die Konferenz. Eröffnet wird sie durch Digitalminister Ueli Maurer. Weiter wird der Liechtensteiner Regierungschef Adrian Hasler eine Keynote halten. Mit der zügigen Erarbeitung eines Blockchain-Gesetzes etablierte sich Liechtenstein als europäischer Pionier in der Blockchain-Regulierung. Konkret soll es im zweiten Teil der Konferenz werden: Unternehmen aus verschiedenen Branchen präsentieren funktionierende Use Cases. Dabei seien an der Infrachain 18 auch Schweizer Projekte am Start: So etwa eine schon operative Blockchain-Lösung zur Weiterverrechnung von Solarenergie-Kosten oder eine Plattform, die KMU die Handelbarkeit ihrer Aktien auf der Blockchain ermöglichen soll. Später wird der "Energy Blockchain Hack" eröffnet. Unter der Leitung von Swisspower erarbeiten Startups direkt im Anschluss an die Infrachain konkrete Lösungen, wie den Energiebedürfnissen der Zukunft dank Blockchain effizient begegnet werden kann.
Weitere Infos und Anmeldung: www.infrachain.ch