Informatik-Olympiade: Fünf Jugendliche programmieren sich an die Spitze

Schweizer Informatik Olympiade: Die Gewinner der 1. Runde (Bild: SOI)
Schweizer Informatik Olympiade: Die Gewinner der 1. Runde (Bild: SOI)

Jugendliche aus der ganzen Schweiz trafen sich kürzlich an der ETH Zürich zum Tag der Schweizer Informatik-Olympiade (SOI). Die fünf Gewinner der ersten Runde des Programmierwettbewerbs stehen fest. Es sind dies Yann Huynh (AG, Alte Kantonsschule Aarau), Colin Klauser (AG, Berufsfachschule Baden), Nicolas Camenisch aus Oberwil-Lieli (AG, Kantonsschule Wettingen), Christopher Burkhardt (ZH, Kantonsschule Rämibühl) und David Jenny (SG, Kantonsschule Sargans).

Insgesamt hatten sich 129 Jugendliche der Herausforderung gestellt und bei der Informatik-Olympiade 2019 mitgemacht. Vom 1. Oktober bis am 30. November 2018 hatten sie Zeit, sechs knifflige Programmieraufgaben online zu lösen. Für EinsteigerInnen bot die Olympiade Workshops an der Uni Bern, der ETH Zürich und der EPF Lausanne an.

Der Gesamtgewinner dieses Jahr heisst Yann Huynh (AG, Alte Kantonsschule Aarau). Er nahm zum ersten Mal teil und gewann zusätzlich zum Gesamtpreis auch das Kreativturnier. Bei diesem geht es darum, ein Programm zu schreiben, das in einem Spiel möglichst gut gegen die Programme der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer spielt.

Die Informatik-Olympiade bietet ihren TeilnehmerInnen auch immer wieder spannende Begegnungen mit InformatikerInnen aus Forschung und Wirtschaft. Zu Gast am diesjährigen Tag der Informatik-Olympiade war Bernhard Seefeld (Product Management Director bei Google und ehemaliger Teilnehmer). Er erklärte in seinem Referat, wie Google Daten sammelt, ohne Rückschlüsse auf einzelne Nutzer zuzulassen. Dazu entwickle Google eigene komplizierte Algorithmen, die sicherstellten, dass niemand, auch nicht Google, die gesammelten Informationen einzelnen Benutzern zuordnen könne.

Weiter geht es für die Informatikfans bereits im Februar: 28 ausgewählte Jugendliche trainieren vom 10.-16. Februar 2019 im Lager in Sarnen. Danach folgt die zweite Runde mit einer theoretischen Prüfung am 9. März und einem Online-Contest vom 15.-18. März. Die besten zwölf Teilnehmenden schaffen es in die Finalrunde, die im April stattfindet. Dort qualifizieren sich die erfolgreichsten Jugendlichen für die internationale Informatik-Olympiade in Aserbaidschan (4.-11. August 2019) und die Zentraleuropäische Informatik-Olympiade in der Slowakei (Sommer 2019).