Bild: SwissICT

In der Schweiz sind die ICT-Saläre Über alle ICT-Berufe und Kompetenzstufen hinweg per Stichtag 1. Mai leicht gestiegen. Der Median der Basisjahressaläre legte im Vergleich zu 2024 um 0.4 Prozent zu, was rund 530 Franken entspricht. Dies geht aus der aktuellen Salärstudie hervor, die SwissICT heute veröffentlicht hat.

Betrachtet man jedoch nur die Berufsbilder, so sind die Junior Software Engineers mit einer Steigerung um 6 Prozent die Gewinner:innen beim Basisjahressalär. Ebenso konnte die Funktion der Scrum Masters im unteren Management mit 4,4 Prozent klar zulegen. Auch bei den Lernenden-Salären zeigt sich Bewegung. Sie steigen im Durchschnitt um 3 Prozent; ein Zeichen dafür, dass Arbeitgebende verstärkt in die Förderung des Nachwuchses investieren.
Das Kompetenzlevel des Seniors (S3) liegt laut Studie aktuell bei einem Medianwert von 130'060 Franken und bewegt sich damit im Einklang mit der allgemeinen Erhöhung von 0.4 Prozent. Markante Unterschiede nach Berufsfeld, Branche, Region und Unternehmensgrösse unterstreichen die Komplexität des Themas Entlöhnung und machen deutlich, dass ICT-Saläre auch 2025 nicht pauschal zu bewerten sind.

Der IT-Verband SwissICT führt die ICT-Salärstudie seit 1981 jährlich durch. Sie bildet sowohl die monetäre als auch die strukturelle Realität der ICT-Arbeitswelt in der Schweiz faktenbasiert und differenziert ab. Cornelia Ammon, verantwortliche Projektleiterin, hält fest: "Mit über 230 teilnehmenden Firmen und fast 40'000 Nennungen ist die Studie ein wichtiger Gradmesser für ICT-Löhne in der Schweiz, und damit ein wertvolles Instrument für HR, Führungspersonen und über den ICT-Sektor hinweg."

Der ergänzende Employment Conditions Report liefert vertiefte Einblicke in die erweiterten Anstellungsbedingungen der ICT-Arbeitswelt. "Bis zu einem gewissen Punkt ist der Lohn ein zentrales Thema. Danach treten zunehmend Faktoren in den Vordergrund, welche die konkreten Bedürfnisse der Mitarbeitenden adressieren, erklärt Ammon. Auffällig sei ein leichter Anstieg der verpflichtenden Büro-Anwesenheitstage: Der Medianwert liegt demnach neu bei 2.5 Tagen pro Woche (Vorjahr: 2 Tage). Ein differenzierter Blick nach Branche zeigt jedoch, dass insbesondere Informatikdienstleistungsunternehmen diesem Trend nicht folgen. Zugleich bestätigt sich der weiterhin hohe Stellenwert für flexible Arbeitsformen: Über 94 Prozent der teilnehmenden Organisationen gewähren einen oder mehr Homeoffice-Tage.

Die gesamte Salärstudie kann hier erworben werden: https://www.swissict.ch/product-category/ict-salaerstudie/

Grafik: SwissICT
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