Auch der US-amerikanische IT-Dienstleister IBM mit Hauptsitz in Armonk im Bundesstaat New York profitiert vom Siegeszug Künstlicher Intelligenz (KI), die nach leistungsstarken Computern verlangt. Der Einsatz von KI-Technologien erhöhe zudem auch den Beratungsbedarf bei den Anwenderunternehmen, betont Big Blue. Daher sei der Umsatz um acht Prozent auf 16,98 Milliarden Dollar und der Reingewinn dank verbesserter Margen um 20 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar gestiegen, heisst es aus Armonk.
Die Einnahmen aus dem Software-Busines stiegen gemäss IBM währungsbereinigt um acht Prozent auf 7,39 Milliarden Dollar. Dieser Geschäftsbereich ist üblicherweise eine Stütze der Bilanz. Den Analysten ist dieses Plus zu wenig, der Enttäuschungspotenzial gross, heisst es. Daher tauchte der Wert des IBM-Papiers an der Börse zunächst um 5 Prozent nach unten. Konzernboss Arvind Krishna betont aber: "Wir haben die Erwartungen für Umsatz, Gewinn und Barmittelzufluss erneut übertroffen." Er lässt auch wissen, dass sich das Wachstum des Auftragsbestands rund um KI beschleunige und nun bei 7,5 Milliarden Dollar liege. Die Gesamtjahresziele buchstabiert denn auch teils nach oben.
