Das Zürcher Softwareunternehmen The I-Engineers erweitert die Interoperabilitätsplattform Health-Engine um die Integration medizinischer Wearables. Spitäler können damit gemäss Mitteilung zertifizierte medizinische Messgeräte in ihre bestehenden klinischen Prozesse einbinden und Patienten während und nach dem Spitalaufenthalt digital medizinisch überwachen.
Die Health-Engine verbindet den Infos zufolge zertifizierte medizinische Messgeräte verschiedener Hersteller über standardisierte Schnittstellen mit den bestehenden klinischen Informationssystemen. Das Behandlungsteam erhalte die Messdaten somit direkt im klinischen Kontext. Spitäler könnten so ihre bestehende Infrastruktur weiter nutzen und gleichzeitig neue Versorgungsmodelle wie Hospital-at-Home umsetzen, ohne dass zusätzliche Insellösungen oder neue Softwareoberflächen entstehen, heisst es.
Die Funktionserweiterung basiert laut The I-Engineers auf der kürzlichen Übernahme der Technologie sowie ausgewählter Mitarbeitender des IT-Unternehmens Leitwert. Das Zürcher Unternehmen war seit 2014 auf die Integration medizinischer Wearables in klinische IT-Systeme und Forschungsprozesse spezialisiert.
Durch die Erweiterung können verschiedene Vitaldaten sowohl während des Spitalaufenthalts als auch nach der Entlassung sicher erfasst und direkt in die klinischen Informationssysteme übertragen werden. Bei der Entlassung erhalten Patientinnen und Patienten die zertifizierten Messgeräte von ihrem Spital mit nach Hause. Ärztinnen und Ärzte sowie die Pflegefachpersonen wiederum erhalten die relevanten Messwerte in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung und können bei Bedarf rasch reagieren.
