Hochschule für Wirtschaft Zürich (Bild: HWZ)

Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) ist Opfer eines schweren Cyberangriffs geworden. Der Vorfall wurde bekannt, nachdem die Ransomware-Gruppe "Payload" die Hochschule auf ihrer Darknet-Opferseite gelistet hatte und die Schulleitung die Studierenden in einem Schreiben informiert hat.

Die Angreifer konnten laut der Zürcher Online-Newsplattform Insideparadeplatz.ch massenhaft sensible Personendaten erbeuten. Betroffen sind dem demnach aktuelle Studierende sowie auch Alumni der HWZ. Dem Bericht von Insideparadeplatzch zufolge wurden unter anderem Namen, Adressen, Telefonnummern, Daten aus der Studienadministration, Bankverbindungen sowie sensible Informationen aus Krankmeldungen entwendet. Die Cyber-Attacke wird der Gruppierung "Payload" zugeschrieben.

Studierenden und ehemaligen Absolventen der HWZ wird dringend empfohlen, sofort die Passwörter für ihre HWZ-Logins sowie für alle Konten, bei denen sie dieselben Zugangsdaten nutzen, zu ändern. Da auch Bankverbindungen abgeflossen sind, sollten die Kontoauszüge in nächster Zeit genau auf unautorisierte Abbuchungen geprüft werden. Hacker nutzen erbeutete Telefonnummern und Adressen oft für gezielte Betrugsversuche via E-Mail, SMS oder Telefon (Social Engineering). Es wird empfohlen, bei unerwarteten Kontaktaufnahmen extrem misstrauisch zu sein.