Huber+Suhner hat die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 bekannt gegeben, die ein deutliches Wachstum im Auftragseingang und einen höheren Gewinn als im Jahar davor ausweisen. Konkret kletterte der Betriebsgewinn (Ebit) um 4,9 Prozent auf 90,8 Millionen Franken, wie der auf elektrische und optische Verbindungstechnikenn ausgerichtete Konzern wissen lässt.
Der Reingewinn liegt mit 74,9 Millionen Franken um 3,6 Prozent über dem Vorjahr. Das Unternehmen mit Hauptsitzen in Herisau (Appenzell Ausserrhoden) und Pfäffikon (Zürich) führt dies nebst dem höheren operativen Gewinn auf eine weiterhin tiefe Steuerrate zurück. Die Dividende für 2025 soll denn auch um 10 Rappen je Aktie auf 2,00 Franken erhöht werden.
Der bereits im Januar bekannt gegebene Umsatz sank allerdings um 3,3 Prozent auf 864,1 Millionen Franken. Bereinigt um Währungs-, Kupferpreis- und Portfolioeffekte blieb er auf Vorjahresniveau. Gebremst habe insbesondere die Aufwertung des Schweizer Frankens, heisst es.
Der Auftragseingang erreichte mit 1'032,0 Mio. Franken einen neuen Höchstwert und lag 13,7 Prozent über dem Vorjahreswert (2024: 908,0 Mio. Franken). Insbesondere das Industriesegment (Data Center-Initiativen) und die Luft- und Raumfahrt zeigen eine starke Performance.
Für das gesamte neue Jahr erwartet Huber+Suhner im Vergleich zum letzten Jahr ein organisches Wachstum um mindestens 10 Prozent. Vorausgesetzt, Faktoren wie Inflation, Wechselkurse oder geopolitische Spannungen wirken sich nicht übermässig nachteilig aus.
