Hackerangriff auf US-Demokraten war nur ein Testlauf

Symbolbild: Pixabay/hypnoart

Als eine routinemässige Sicherheitsüberprüfung hat sich ein vermeintlicher Hackerangriff auf die Wählerarchive der US-Demokraten herausgestellt. Der Sicherheitschef der Partei, Bob Lord, hat eine entsprechende Mitteilung an die "Washington Post" übermittelt.

"Gemeinsam mit den Partnern, die die Seite angezeigt haben, gehen wir davon aus, dass diese aufgebaut wurde, um einen simulierten Phishing-Test auf Votebuilder vorzunehmen“, heisst es in der Mitteilung. Bei Votebuilder handelt es sich um die Plattform, auf der die Demokraten ihre Wählerdaten speichern. Tags zuvor hatte die Partei noch erklärt, Softwareexperten hätten einen Hackerangriff auf die Datenbank vereitelt. Mit Hilfe einer gefälschten Log-in-Seite sei versucht worden, Nutzernamen und Passwörter abzugreifen und sich Zugang zu verschaffen.

Erst am Dienstag hatte Microsoft mitgeteilt, dass Hacker mit mutmasslichen Verbindungen nach Russland Cyberattacken auf den US-Senat und konservative Denkfabriken vorbereitet haben sollen.