Symbolbild: Meta-Datenbrille von Ray-Ban (Bildquelle: Ray-Ban)

In Grossbritannien gehen immer mehr Restaurants, Pubs, Clubs und Theaterketten aktiv gegen Meta-Datenbrillen vor, denn sie befürchten heimliche und unbemerkte Video- oder Tonaufnahmen von Gästen und Personal. Prominente Gastronomen und Pub-Ketten wie etwa Wetherspoons weisen darauf hin, dass das Filmen ohne Zustimmung gegen den gesunden Menschenverstand und interne Regeln verstosse.

Der bekannte Restaurantbesitzer Jeremy King etwa sagte gegenüber dem "Guardian", er würde "nie wissentlich eine Verletzung der Privatsphäre unserer Gäste zulassen – ausser durch die Augen, mit denen wir geboren wurden." Und Theater wie die Kette ATG fordern Besucher auf, die Brillen während der Vorstellungen abzunehmen, um illegale Aufnahmen zu verhindern.

Die Meta-Brille sieht aus wie eine herkömmliche Brille, hat aber kleine Kameras eingebaut. Laut dem Unternehmen soll man damit weniger oft auf das eigene Handy schauen müssen. Datenschützerinnen und -schützer kritisieren das Gerät jedoch scharf. Meta verweist stets auf eine integrierte LED-Leuchte, die beim Aufnehmen blinkt. Kritiker bemängeln jedoch, dass diese Leuchten leicht abgeklebt oder manipuliert werden können.