Die Gratis-Zeitung "20 Minuten" stellt per Ende Jahr ihre Printausgabe ein und erscheint ab dann nur noch digital. Der Schritt erfolge "aufgrund der sich rasch wandelnden Mediennutzung und sinkender Erträge im Printgeschäft", heisst es in einer Medienmitteilung der Pendlerzeitung, die zur TX Group gehört. Die Umstellung führt auch zu einem Stellenkahlschlag. Insgesamt sollen an die 80 Vollzeitstellen abgebaut werden.
Die derzeit noch separat geführten Redaktionen in der Deutsch- und Westschweiz sollen den Angaben nach zu einer nationalen Redaktion mit den Standorten Lausanne, Bern und Zürich konsolidiert werden, wobei Chefredaktorin Désirée Pomper die publizistische Gesamtleitung übernehme. Die Auflösung der Regionalbüros in Basel, Genf, Luzern und St. Gallen sei auf Ende Jahr hin geplant.
Eingestellt werden soll auch die Tageszeitung 20 Minuti im Tessin, die vom Joint Venture 20 Minuti Ticino herausgegeben wird. Die Aktivitäten im Tessin konzentrieren sich demnach in Zukunft auf das Newsportal Tio/20 Minuti. Die Auslandsbeteiligung L’essentiel in Luxemburg führe ihr Print- und Onlineangebot hingegen unverändert weiter.
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