Zwar sehen Googles neue Pixel-10-Smartphones ihren Vorgängern zum Verwechseln ähnlich, doch hat die Alphabet-Tochter bei der Hardware etliche Verbesserungen vorgenommen. Vor allem rückt künstliche Intelligenz (KI) noch mehr ins Zentrum. Die Funktion "Coach" etwa soll den Anwendern helfen, bessere Fotos zu machen. Weiters soll ein digitaler Assistent auch ohne explizite Aufforderung jederzeit relevante Informationen auf dem Handydisplay anzeigen. Während eines Anrufs bei einer Airline könne er beispielsweise die Bestätigungsmail mit der Buchungsnummer anzeigen.
Herzstück der neuen Smartphone-Generation Pixel 10 ist der Google-Prozessor Tensor G5, der auch in einer Pro- und einer XL-Variante daher kommt. Gegenüber dem Tensor G4 soll der neue Prozessor eine um 34 Prozent schnellere CPU und eine um 60 Prozent schnellere TPU haben. Die Geräte verfügen darüber hinaus erstmals über eine Pixelsnap genannte magnetische kabellose Ladefunktion nach dem Vorbild von Apple.
Konkret gibt es wie schon im letzten Jahr insgesamt wieder vier Modelle: das Pixel 10, das Pixel 10 Pro, das Pixel 10 Pro XL und das faltbare Pixel 10 Pro Fold. Auf der Rückseite haben alle vier Modelle drei Kameras – auch das Einsteigermodell Pixel 10, anders als die Basisversionen der vorigen Pixel-Reihen. Die Kameras des Pixel 10 sind offenbar eine Mischung aus denen des Pixel 9a und des Pixel 9 Pro Fold: Die Hauptkamera hat 48 Megapixel, die Superweitwinkelkamera 13 Megapixel und die Telekamera mit fünffacher optischer Vergrößerung 10,8 Megapixel.
Ausser den Pixel-Smartphones stellte Google auch neue Kopfhörer, Smartwatches und andere Elektronikartikel vor.
Der US-Konzern hat zum zweiten Mal die Präsentation seiner Hardware vorgezogen, um dem Rivalen Apple zuvorzukommen. Dieser stellt seine neue iPhone-Generation üblicherweise im September vor. Dennoch kommen die Pixel-Smartphones auf einen Bruchteil der Marktanteile von Konkurrenten wie Samsung und Xiaomi, die ebenfalls auf das Google-Betriebssystem Android setzen.
