Tabelle: Gartner

Nach sieben aufeinanderfolgenden Jahren des ununterbrochenen Rückganges sind erstmals wieder Wachstumssignale für die weltweiten PC-Auslieferungen spürbar. Denn die globalen PC-Auslieferungen stiegen im vierten Quartal 2019 gegenüber derselben Vorjahresperiode um 2,3 Prozent auf 70,6 Mio. Einheiten. Für das gesamte Jahr 2019 lag die Zahl der ausgelieferten PCs bei über 261 Millionen Einheiten, was einen Zuwachs von 0,6 Prozent gegenüber 2018 darstellt, wie das Research- und Beratungsunternehmens Gartner errechnet hat.

"Der PC-Markt erlebte zum ersten Mal seit 2011 ein Wachstum, angetrieben durch die starke Nachfrage nach Windows 10 Upgrades, insbesondere in den USA, Emea und Japan“, konstatiert Mikako Kitagawa, Senior Principal Analyst bei Gartner. "Wir erwarten, dass sich dieses Wachstum auch nach dem Auslaufen des Windows 7-Supports in diesem Monat weiter fortsetzen wird, da viele Unternehmen in den aufstrebenden Regionen wie China, Eurasien und Asien/Pazifik noch nicht aufgerüstet haben."

Branchenprimus Lenovo konnte dabei seinen Vorsprung gegenüber HP marktanteilsmässig leicht ausbauen, da die chinesischen Computerbauer im vierten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von 6,6 Prozent mehr zulegen konnte, als Konkurrentin HP, das den Absatz um 5,4 Prozent steigern konnte. Lenovo hält nun aktuell bei einem Marktanteil von 24,8 Prozent. Ein Jahr davor lag er noch bei 23,8 Prozent. HPs Marktanteil beträgt neu 22,8 Prozent, nach 22,2 Prozent im vierten Quartal 2018. Apple musste einen Einbruch um 3 Prozent zur Kenntnis nehmen. Der Marktanteil der iPhone-Erfinderin ging marktanteilsmässig im PC-Bereich von 7,9 Prozent im vierten Quartal 2018 auf 7,2 Prozent im vierten Quartal 2019 zurück. Apple liegt damit in der Rangliste mit den meisten PC-Auslieferungen auf dem vierten Platz. Unmittelbar vor Apple auf dem dritten Platz liegt Dell, das prozentual den Absatz von PCs am meisten steigern konnte, nämlich um 12,1 Prozent. Damit steigerte sich Dell marktanteilsmässig von 15,7 Prozent im vierten Quartal 2018 auf nunmehr 17,2 Prozent.



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