Fujitsu und SAP lancieren Loss Prevention-Lösung für den Handel

Symbolbild: Fujitsu
Symbolbild: Fujitsu

Fujitsus Lösung gegen Diebstahls- und Betrugsversuche am Point of Sale (POS) im Einzelhandel kann ab sofort über SAP als Solution Extension (Solex) bezogen werden. Das webbasierte Tool ist Bestandteil des Connected Retail-Portfolios von Fujitsu. Es analysiert Kassen-Transaktionsdaten, zeigt verdächtige bzw. ungewöhnliche Vorgänge am POS sofort an und trage damit nicht nur zur Eindämmung von Diebstahl- und Betrugsfällen bei, sondern helfe auch, bereits etablierte Geschäftsprozesse zu optimieren, verspricht der japanische Elektronikriese.

Die Lösung basiert den Angaben zufolge auf der SAP Customer Activity Repository-Plattform. Diese konsolidiert alle Transaktionsinformationen, die bisher in unterschiedlichen Formaten und Ablageorten gespeichert waren. Die Plattform nutze In-Memory-Computing von SAP Hana und sei damit in der Lage, Händlern in nahezu Echtzeit einen Überblick über ihre Bestände, Kunden und Abverkäufe am POS zu geben, heisst es.

Das Tool von Fujitsu zählt damit zu den wenigen SAP-nativen Loss Prevention-Lösungen auf Grundlage der SAP Customer Activity Repository-Plattform. Damit erzeuge SAP CAR einen erheblichen Mehrwert – sowohl durch die automatisierte Registrierung verdächtiger Vorgänge als auch durch die Möglichkeit einer schnellen Analyse grosser Datenmengen, betonen die beiden Unternehmen. Damit liessen sich kritische oder fragliche Abläufe einzelner Filialen oder Ketten miteinander vergleichen und entsprechende Benchmarks setzen. Die Daten könnten einfach und nutzerfreundlich abgefragt sowie ansprechend mit Grafiken aufbereitet präsentiert werden.