Die Schweizer Tech- und IT-Szene darf sich über hochqualifizierten Zuwachs freuen: 233 Studierende des Departements Technik und Informatik der Berner Fachhochschule (BFH) haben 2026 erfolgreich ihre Diplome erhalten. An der Diplomfeier vom vergangenen Freitag wurden 213 Bachelor- und 20 Master-Abschlüsse übergeben. Die Absolventinnen und Absolventen bringen frische Innovationskraft direkt aus der Forschung in die Praxis.
Ein grosser Teil der diesjährigen Diplomierten stärkt direkt die digitale Infrastruktur der Schweiz. Besonders in den zukunftsträchtigen IT-Studiengängen glänzten die Studierenden mit Spitzenleistungen. Die Auszeichnungen für die besten Abschlüsse im Bachelor of Science verdeutlichen, wo die Reise hingeht: Marc Rudolf Fuhrer sicherte sich den Spitzenplatz im zukunftsweisenden Bereich Data Engineering, Adrian Nathanael Riesen wurde für den besten Abschluss in der klassischen Informatik ausgezeichnet und Thomas Schüpbach holte das Bestergebnis in der Medizininformatik und sicherte sich gemeinsam mit Susanne Kretschmar zusätzlich den renommierten Prix d’Excellence des Spitalzentrums Biel in der Kategorie "beste Innovation".
In ihren Abschlussarbeiten setzten sich die Studierenden mit konkreten und komplexen Fragestellungen aus Industrie und Wirtschaft auseinander. Entstanden sind innovative Lösungsansätze, neue Produkte und zukunftsweisende Systeme, die den digitalen und technologischen Wandel der Schweiz aktiv mitgestalten.
Neben den regulären Abschlüssen wurden an der Feier acht herausragende Arbeiten mit renommierten Preisen geehrt, darunter der Styner-Preis, der Ruag Innovation Award sowie der "Most Creative Thesis Award". Ein Name stach dabei besonders hervor: Kilian Stefan Schürch aus Heimiswil BE sicherte sich nicht nur die Auszeichnung für den besten Master-Abschluss (Master of Science in Engineering), sondern wurde auch für den besten Gesamtabschluss des gesamten Departements im Jahr 2026 prämiert.
Mit diesem starken Jahrgang fliesst wiederum wichtiges Know-how in den Arbeitsmarkt – genau zum richtigen Zeitpunkt, da der Bedarf an klugen Köpfen in Software Engineering, Data Engineering und klassischer Ingenieurskunst ungebrochen hoch ist.
