Der taiwanische Auftragsfertiger Foxconn (Hon Hai Precision Industry) meldet für das zweite Quartal des laufenden Fiskaljahres einen kräftigen Umsatzsprung. Angetrieben von der rasant wachsenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr massiv an. Konkret kletterte der Umsatz im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 39,8 Prozent auf rund 2,513 Billionen Taiwan-Dollar (ca. 78,71 Milliarden US-Dollar oder knapp 69 Milliarden Euro). Damit übertraf der Elektronikriese die Erwartungen der Marktanalysten deutlich.
Allein im Juni schossen die Erlöse laut den Angaben der Taiwanesen um 52,1 Prozent nach oben – ein neuer Rekordwert für diesen Monat.
Als weltweit grösster Auftragsfertiger und zentraler Server-Bauer für Nvidia profitierte Foxconn massiv vom Ausbau der Cloud- und Netzwerkinfrastrukturen durch die Tech-Giganten. Aber auch die Sparte für intelligente Unterhaltungselektronik, die unter anderem die Fertigung für Apple-iPhones umfasst, verzeichnete ein signifikantes Wachstum.
Für das laufende dritte Quartal rechnet das Foxconn-Management mit weiterem Wachstum. Gleichzeitig mahnte die Konzernführung zur Vorsicht bezüglich der "volatilen weltweiten politischen und wirtschaftlichen Lage“. Konkrete Gewinnprognosen gibt Foxconn traditionell nicht im Voraus ab.
