Der FFHS-Campus in Zürich (Bild: FFHS)

Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) kündigt für den Herbst nächsten Jahres den neu ausgerichteten Bachelorstudiengang BSc Visual Computing and Game Engineering an. Das berufsbegleitende Studium richtet sich an Personen, die Informatik mit Kreativität und neusten Technologien kombinieren wollen. Konkret handelt es sich dabei um eine Weiterentwicklung des BSc Game and VR Development, den die FFHS 2025 lancierte.

Studiengangsleiter Prof. Tobias Häberlein erklärt: "Auch aufgrund der dynamischen Entwicklung im Bereich AI haben wir das Profil des Studiengangs überarbeitet und geschärft."

Der Studiengang BSc Visual Computing and Game Engineering bietet eine technisch orientierte Ausbildung, um immersive und interaktive Anwendungen wie Simulationen und innovative (Serious) Games zu entwickeln. Im Fokus stehen die Bereiche Programmierung, Visual Computing, XR-Technologien, Behavioral und Generative AI, High-Performance Computing sowie Game Engineering. Ergänzt werden diese Schwerpunkte durch interdisziplinäre Themen wie Benutzererfahrung (UX), Ethik in digitalen Medien, Projektmanagement, Software-Recht und datengesteuerte Technologien.

Hintergrund dazu ist, dass das Kompetenzprofil der Absolventinnen und Absolventen zunehmend in verschiedensten Branchen gefragt ist: von XR-, AI- und Simulation-Anwendungen in der Industrie, der Med- und Healthtech-Branche über die Software- und Spieleentwicklung, der Werbebranche bis zum Bildungsbereich und der Forschung.

80 Prozent des Studiums finden online statt, ergänzt durch Präsenzveranstaltungen jeden zweiten Samstag im Gleisarena Campus in Zürich. Das Studium ist somit speziell auf Personen ausgelegt, die parallel Berufserfahrung aufbauen oder weiterführen möchten. Dank der engen Verbindung zur Praxis, etwa durch Dozierende aus der Industrie und innovativen Projekten, erwerben die Studierenden nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch wertvolle Berufserfahrung, verspricht die FFHS.

Die Anmeldefrist für den Start im August 2026 endet am 31. Mai 2026, spätere Anmeldungen sind je nach Verfügbarkeit möglich.