Amazon hat sich bei Lagerarbeitern in den USA mit einem T-Shirt bedankt. Zugleich wurde angekündigt, dass eine zuvor versprochene Lohnsteigerung von zwei Dollar pro Stunde nun doch nicht kommt. Diese wurde Mitte März in den Raum gestellt, nachdem das Coronavirus die USA zunehmend lahmlegte. Gegenüber Business Insider haben sich nun mehrere Mitarbeiter gemeldet. Ein Lagerarbeiter spricht etwa von einem "Schlag ins Gesicht". Er arbeitet in einem Lieferzentrum in Indianapolis, das 21 Infektionen und einen Toten zu beklagen hat. Mittlerweile soll es in den US-Logistiklagern von Amazon zu mindestens sieben bestätigten Todesfällen gekommen sein.

Ein Protest gegen die Arbeitsbedingungen bei dem Versandriesen führte dazu, dass manche Beteiligten gekündigt wurden. Amazon respektiere das Recht der Mitarbeiter, zu protestieren, kommentierte der Verandriese damals den Vorfall. Dies sei jedoch kein Freifahrtsschein für Handlungen, die die Gesundheit, das Wohlbefinden oder die Sicherheit der Kollegen gefährden.



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