Facebook-Chef Mark Zuckerberg verspricht mehr Datenschutz (Bild: Youtube/Screenshot)

Der Gründer und Chef des sozialen Netzwerkes Facebook, Mark Zuckerberg, reagiert auf die scharfe Kritik der letzten Monate und kündigt an, das Netzwerk stärker auf den Schutz der Privatsphäre auszurichten. "Ich glaube, dass die Kommunikation sich in der Zukunft zunehmend auf vertrauliche, verschlüsselte Dienste verlagern wird, in denen die Menschen sich darauf verlassen können, dass das, was sie einander mitteilen, sicher bleibt," hielt Zuckerberg fest. An dieser Zukunft wolle Facebook mitarbeiten.

Speziell nach dem Ausbruch des Datenskandals um Cambridge Analytica ist das weltgrösste Online-Netzwerk scharf für den Umgang mit Nutzerdaten kritisiert worden. "Ich verstehe, dass viele Leute nicht glauben, dass Facebook eine solche auf Privatsphäre fokussierte Plattform aufbauen würde oder wollte", räumte Zuckerberg ein. Das Onlinenetzwerk habe nicht den Ruf, auf den Schutz der Privatsphäre ausgerichtete Dienste zu entwickeln.

Damit vollzieht Zuckerberg eine Kehrtwende gegenüber früheren Zeiten. In den frühen Jahren von Facebook hatte er noch erklärt, der Trend gehe dazu, dass Menschen immer mehr über sich öffentlich machen. Facebook war wiederholt in Konflikte mit Datenschützern und Aufsichtsbehörden geraten, als der Konzern die Grenzen bei der Öffnung der Privatsphäre austestete.



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