EU: Neuwagen sollen verpflichtend mit elektronischen Hilfssystemen ausgestattet werden

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EU: Neuwagen sollen verpflichtend mit elektronischen Hilfssystemen ausgestattet werden

Damit der Strassenverkehr sicherer wird, sollen Neuwagen künftig verpflichtend mit einer ganzen Reihe an elektronischen Hilfssystemen ausgestattet werden. Unter anderem sollen Pkws in Europa standardmässig mit automatischen Notbremssystemen, Spurhalte- und Tempoassistenten ausgestattet werden, fordert die EU-Kommission. Für Lastwagen sind demnach unter anderem verpflichtende Reifendruckmesssysteme vorgesehen.

Mit den Massnahmen will die EU-Kommission die Zahl der Verkehrstoten in Europa reduzieren, die aus ihrer Sicht nach wie vor zu hoch ist. Im vergangenen Jahr starben 25.300 Menschen auf Europas Strassen, in den Jahren zuvor sah es ähnlich aus. Die Behörde hatte ursprünglich das Ziel gesetzt, die Zahl zwischen 2010 und 2020 zu halbieren. Es gilt mittlerweile als sehr unwahrscheinlich, dass dies erreicht wird.

Gemäss der EU-Kommissarin Elbieta Bienkowska seien 90 Prozent aller Verkehrsunfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen. "Die neuen verpflichtenden Sicherheitsvorgaben werden die Zahl der Unfälle reduzieren und den Weg für eine fahrerlose Zukunft des vernetzten und automatisierten Fahrens bereiten," ist Bienkowska überzeugt.