Die auf Datenspeicherung und Datenmanagement fokussiert Netapp mit Sitz im kalifornischen Sunnyvale hat eine neue Version ihrer "Netapp Santricity"-Storage-Software sowie Netapp E2800, ein All-Flash Array der Einstiegsklasse, lanciert. Das neue Array soll gemäss den Angaben der Kalifornier mittelständischen Unternehmen und Remote-Zweigstellen eine einfache und kostengünstige Lösung zur Unterstützung von Datenanalyse-Applikationen bereit stellen.
Denn mittelgrosse Unternehmen und Remote-Zweigstellen stünden vor der Herausforderung, mit begrenztem IT-Personal und -Budget geschäftskritische Applikationen unterstützen zu müssen, darunter auch Datenanalyse-Technologien, betont Netapp. Hierzu zählten Splunk-Lösungen oder Technologien wie Hadoop und NoSQL, die diesen Unternehmen die erforderliche Transparenz und Performance ermöglichten, um zeitnah Nutzen aus ihren Daten ziehen zu können.
Mit den Neuheiten will Netapp sowohl Performance und Benutzerfreundlichkeit als auch die Effizienz und Flexibilität verbessern, heisst es. Den Infos des Unternehmens zufolge könnten die Betriebskosten damit um mehr als 35 Prozent gesenkt und die Performance bei Datenzugriff und -analyse um das Dreifache gesteigert werden. Die Videoverarbeitung sei bis zu sechs Mal schneller. Und die integrierte Browser-basierte Benutzeroberfläche von "Santricity System Manager" vereinfache die Implementierung und den Zugriff auf Daten markant.
Darüber hinaus hat Netapp in Zusammenarbeit mit Zaloni, einem Unternehmen für Data Lakes, auch einen hybriden Ansatz für das Management des Daten-Lebenszyklus von Data Lakes vorgestellt. Data Lakes hätten sich als leistungsstarker Architekturansatz für das Management der zunehmenden Diversität und des wachsenden Umfangs von Daten erwiesen. Durch den neuen Ansatz von Netapp und Zaloni könnten Unternehmen unter Einsatz von "Netapp E-Series" und "Netapp Storagegrid"-Webscale-Storage-Optionen logische Data Lakes im und/oder ausserhalb ihres Datacenters definieren. End-to-End-Management und Data Governance im Data Lake würden durch die "Bedrock Data Lake Management Platform" von Zaloni ermöglicht.
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