Symbolbild: Pixabay/Mohamed Hassan

Der US-Unterhaltungskonzern Disney erwirtschaftete im ersten Viertel des neuen Fiskaljahres 2025/2026 einen Umsatz in Höhe von 26 Milliarden Dollar, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber demselben Vorjahresquartal entspricht. Andererseits drückten die Marketingausgaben für die vor Jahresende gestarteten Filmproduktionen "Zootopia 2" und "Avatar: Fire and Ash" auf das Ergebnis, sodass der Gewinn in den drei Monaten von Anfang Oktober bis Ende Dezember im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 2,4 Milliarden US-Dollar zurückging. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie von 1,63 Dollar fiel etwas besser aus als von Experten erwartet.

Schon früher hatte Disney angekündigt, dass das zweite Halbjahr des Geschäftsjahrs, das bis Ende September läuft, wieder besser laufen sollte. So will der Konzern im gesamten Geschäftsjahr 2025/2026 den bereinigten Gewinn je Aktie im zweistelligen Prozentbereich steigern. Dabei bleibt das Management um Noch-Chef Bob Iger nach dem vorgelegten Zahlenwerk für das erste Quartal.

Von den Zahlen abgesehen, zeichnet sich bei Disney in der Nachfolgesuche für Bob Iger eine Entscheidung ab. So dürfte der Verwaltungsrat laut Kreisen schon bald Freizeitpark-Spartenchef Josh D'Amaro zum Konzernchef küren.