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Am 28. November lädt der Digitaltag Vaduz von 17 bis 22 Uhr ins Kunstmuseum Liechtenstein ein. Bei freiem Eintritt können die Besucher die Chancen der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz (KI) entdecken und Technologien selbst austesten und erleben. Gestartet wird der Digitaltag um 17 Uhr mit einem Eröffnungsprogramm mit Referaten und einer Diskussion, und ab 18:30 Uhr kann man in der Erlebniszone mit interaktiven Elementen und Vorführungen digitale Innovationen auskundschaften.

Höhepunkt des Eröffnungsanlasses ab 17 Uhr ist die Keynote von Benjamin B. Bargetzi. Der 32-Jährige ist Neurowissenschaftler, KI-Experte, Psychologe und Philosoph und arbeitet an der Schnittstelle von menschlicher und künstlicher Intelligenz. Er forschte und studierte an renommierten Universitäten in Oxford, London, Singapur und Zürich und war in leitenden Positionen bei Google, Amazon und dem World Economic Forum tätig. Heute ist er CEO einer Schweizer Software-Firma, die Unternehmen bei der Entwicklung von KI-Lösungen unterstützt.

In seiner Rede werde Bargetzi aufzeigen, wie eng Denken, Wahrnehmung und Technologie miteinander verbunden sind, und untersuchen, wie Menschen mit Veränderung, Risiken und Ungewissheit umgehen, heisst es in einer Aussendung dazu. Mit wissenschaftlichem Tiefgang, psychologischem Verständnis und philosophischem Weitblick werde er beleuchten, wie KI unser Verhalten, unsere Entscheidungen und unser Zusammenleben beeinflusst – und wie Technologie verantwortungsvoll im Dienst des Menschen stehen könne.

Das Eröffnungsprogramm wird den Infos zufolge bereichert durch einen KI-Impuls von Peter Matt, Präsident des IT Crowd Club Liechtenstein, der unter dem Titel "Von Archimedes bis ChatGPT – Warum wir seit 500 Jahren nach Abkürzungen suchen" neue, und auch überraschende Denkanstösse liefern werde. Anschliessend diskutieren Wirtschaftsminister Hubert Büchel, Béatrice Hasler von der Universität Liechtenstein und Bruno Winkler, Programmleiter Digitalisierung der Gemeinden FL, über Chancen und konkrete Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Gesellschaft. Für die Teilnahme am Eröffnungsanlass ist ein kostenloses Ticket erforderlich. Durch den Anlass führt Moderator Peter Beck.

Ab 18:30 Uhr verwandelt sich das Kunstmuseum Liechtenstein dann in einen Erlebnisort für digitale Innovation. Besonders spannend werde die Begegnung mit dem humanoiden Roboter Henrietta sein, der laufen, winken und mit Menschen interagieren kann, ein Beispiel dafür, wie nah Zukunft und Gegenwart bereits beieinanderliegen. Darüber hinaus sorgen zahlreiche digitale Erlebnisstationen für staunende Gesichter sorgen. Besucher können virtuelle Welten mit VR-Brillen erkunden, innovative KI-Tools testen oder Roboter in Aktion sehen. Fachleute vor Ort erklären die Technologien und machen sie erlebbar. Die Stände laden dazu ein, auszuprobieren, zu lernen und in den direkten Austausch zu gehen.

Organisiert wird der Anlass von Digital-liechtenstein.li, der nationalen Standortinitiative unter dem Patronat des Fürstenhauses und der Regierung.
Weitere Infos: www.digitaltag.li