Die Deutsche Telekom ist relativ gut ins neue Geschäftsjahr gestartet. Aufgrund starker Geschäfte, insbesondere der US-Tochter T-Mobile US, hat der Konzern mit Zentrale in Bonn seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 leicht angehoben. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode leicht um 0,4 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen inklusive Leasingkosten EbitdaaL kletterte um 2 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. Der bereinigte Nettogewinn wuchs um 6,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.
Hauptwachstumstreiber war das US-Geschäft von T-Mobile US mit einem Anstieg der Service-Umsätze um 11,5 Prozent auf 18,9 Milliarden Dollar sowie 217'000 neuen Postpaid-Kundenkonten. Im Heimatmarkt Deutschland stieg der Umsatz organisch um 2,1 Prozent auf 6.3 Milliarden Euro. Die Zahl der Glasfaseranschlüsse (FTTH) legte zu, während die Gesamtzahl der Breitbandanschlüsse leicht sank.
Im Ausblick wird das bereinigte Jahres-Ebitda AL nun auf rund 47,5 Milliarden Euro prognostiziert (vorher rund 47,4 Milliarden Euro). Die Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten, woraufhin die Aktie positiv reagierte. Die nächsten Quartalszahlen (Q2 2026) werden am 6. August veröffentlicht.
