Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom beteiligt sich mit einem Investment am offenen Blockchain-Projekt Celo. Mit Celo sollen länderüberschreitende Zahlungen und Überweisungen über das Mobiltelefon ermöglicht werden. Wieviel der Telekomriese investiert, wurde nicht bekannt gegeben, aber es solch sich um ein langfristig orientiertens und nachhaltiges Engagement handeln, wie ein Firmensprecher betonte.

Bei der 2017 in San Francisco gegründeten Celo-Foundation handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, die gemäss eigener Angaben "Grundlagen des Wohlstandes für jeden" schaffen will. Die Stiftung und das mit ihr verbundene Netzwerk unterhalten auch grössere Büros in Berlin und Buenos Aires. Das Konzept von Celo ähnelt der geplanten Kryptowährung Diem, die einst unter den Namen Libra von Facebook ins Leben gerufen wurde. Wie Diem orientiert sich Celo an etablierten Währungen wie dem US-Dollar oder Euro. Im Gegensatz zu Diem ist Celo aber als dezentrales Netzwerk aufgesetzt. Die Software wird ausserdem quelloffen als Open Source veröffentlicht.

Die Deutsche Telekom interessiere sich für Celo vor allem deshalb, weil Celo die Finanzdienste per Smartphone anbiete und als offenes Netzwerk organisiert sei, heisst es. Die Telekom werde künftig auch Infrastruktur für das Celo-Netzwerk betreiben, wobei unter anderem die SMS-Programmierschnittstelle der Telekom zu Einsatz kommen soll, um die Rufnummern der Anwender zu validieren.



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