Dell-Campus im texanischen Round Rock (Bild: JIP Wiki, CC BY-SA 4.0)

Die steigende Nachfrage nach KI-Servern hat dem texanischen Compuuterhersteller Dell das beste Quartalsergebnis seiner Firmengeschichte beschert. Konkret steigerte der US-Techkonzern seine Umsätze im vergangenen Vierteljahr im Vergleich zur Vorjahresperiode um elf Prozent auf 27 Milliarden Dollar (23,38 Mrd. Euro). Der Reingewinn legte um 17 Prozent auf 2,59 Dollar je Aktie zu. In der Folge hoben die Texaner ihre Ziele für das gesamte Geschäftsjahr 2025/2026 zum zweiten Mal binnen weniger Monate an.

Dell-Finanzchef David Kennedy rechnet neu mit einem Jahresumsat von 111,2 bis 112,2 Milliarden Dollar statt wie bisher 105 bis 109 Milliarden Dollar. Bei den Einnahmen aus dem Geschäft mit KI-Servern stellte er ein Plus von mehr als 150 Prozent auf 25 Milliarden Dollar in Aussicht. Bislang hatte der Manager hier mit 20 Milliarden Dollar kalkuliert.

"Die Dynamik des KI-Geschäfts nimmt zu", betonte der für das Tagesgeschäft zuständige Chef des Computerherstellers, Jeff Clarke. Der Auftragsbestand habe mit 30 Milliarden Dollar einen Höchststand erreicht. Daher blickt Dell auch überraschend optimistisch auf das aktuell laufende Quartal. Für diesen Zeitraum rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 31 und 32 Milliarden Dollar sowie einem Überschuss von 3,50 Dollar je Aktie.

Aufgrund des wachsenden "Hungers nach KI" hatte Dell vor einigen Wochen seine mittelfristigen Ziele angehoben. Das jährliche Umsatzplus werde bei sieben bis neun statt drei bis vier Prozent liegen. Der Reingewinn werde voraussichtlich um mindestens 15 statt acht Prozent nach oben klettern, lautet der Ausblick.