Symbolbild: Pixabay/Geralt

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat gemeinsam mit der Digitalen Verwaltung Schweiz (DVS) und dem Amt für Statistik und Daten des Kantons Freiburg (SDA) den dritten "Swiss CommUNITY Day on Data" organisiert, der gestern im Forum Fribourg über die Bühne ging. Im Zentrum der Tagung standen Datenplattformen. Die Veranstaltung nahm verschiedene Aspekte von Datenplattformen (Infrastruktur, Sicherheit, Interoperabilität, KI usw.) unter die Lupe.

Die Staatskanzlerin des Kantons Freiburg, Danielle Gagnaux-Morel, eröffnete die Tagung. In ihrer Ansprache unterstrich sie den strategischen Wert von Daten als öffentliche Ressourcen und beschrieb insbesondere die kantonalen Verdienste im Bereich Daten und eGovernment. Sie erwähnte auch die Herausforderungen der Zusammenarbeit auf regionaler wie auch auf nationaler Ebene und rief in Erinnerung, dass Daten ein wesentliches Gut für das Gemeinwohl sind.

Beim Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren des Bundes, der Kantone und der Gemeinden in enger Verbindung mit der Forschung spielen Datenplattformen im Hinnblick auf die Digitalisierung eine zunehmend wichtige Rolle. Informationen müssten heute sowohl für Menschen als auch für Maschinen lesbar sein, hiess es im Rahmen der Tagung. Die bevorstehenden Arbeiten im Bereich Datenbewirtschaftung seien grundlegend zur Bereitstellung neuer, effizienterer Dienstleistungen, die der gesamten Gesellschaft zugute kämen.

Im Rahmen der verschiedenen Workshops konnten konkrete Lösungen zur Verbesserung der Interoperabilität, Sichtbarkeit und Sicherheit der Daten erkundet werden. Es gelte, Infrastrukturen einzurichten, die die Wiederverwendung von Informationen erleichtern, die Zusammenarbeit fördern und den Weg für KI-basierte Anwendungen ebnen, so der Tenor. Der Austausch stärke die kollektive Kompetenz, Daten vergleichbar, wiederverwendbar und maschinenlesbar zu machen.

Der Präsident von Digitalswitzerland, Andreas Meyer, betonte im Rahmen des Swiss Community Day on Data, wie entscheidend es sei, Daten für künstliche Intelligenz aufzubereiten. Nationalrätin Isabelle Chappuis beleuchtete aufkommende Bedrohungen und rief in Erinnerung, wie wichtig es sei, Risiken vorzubeugen, die sich schneller entwickeln als die Institutionen. Die Präsentationen untermauerten die Tatsache, dass die Schweiz die Entwicklung robuster Plattformen weiter vorantreiben müsse, um innovativ zu bleiben.