Unterseekabel (Symbolbild: Karlheinz Pichler

Nach einem Defekt an einem Datenkabel in der Ostsee zeigen sich Finnland und Deutschland besorgt. "Dieser Vorfall löst sofort Verdacht auf absichtliche Beschädigung aus", ist einer gemeinsamen Stellungnahme der Aussenministerien beider Staaten zu entnehmen. Eine Untersuchung soll eingeleitet werden. Die Sicherheit Europas werde nicht nur durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine gefährdet, sondern auch durch hybride Kriegsführung.

"Der Schutz unserer gemeinsamen kritischen Infrastruktur ist entscheidend für unsere Sicherheit und die Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaften", so die beiden Länder in der Erklärung weiters. Das 1.170 Kilometer lange Glasfaserkabel verläuft zwischen Helsinki und Rostock. Es verbindet die Datenzentren Kontinentaleuropas mit denen in Skandinavien.

Der Vorfall soll sich gemäss dem staatlichen finnischen Unternehmen Cinia in schwedischen Gewässern ausserhalb der verkehrsreichsten Schifffahrtsgebiete abgespielt haben.