Logobild: Palantir

Die auf die Analyse grosser Datenmengen und die Herstellung digitaler Ontologien von Unternehmens- und Projektdaten spezialisierte Palantir mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado profitiert stark von künstlicher Intelligenz (KI). Im vergangenen Quartal stieg nach Angaben des für die Zusammenarbeit mit US-Sicherheitsbehörden bekannten Unternehmens der Umsatz im Jahresvergleich um 48 Prozent auf gut eine Milliarde Dollar (rund 870 Mio. Euro).

Überproportional nahm dabei das Wachstum im Geschäft mit US-Unternehmen zu, stiegen die Einnahmen in diesem Bereich doch um 93 Prozent auf 306 Millionen Dollar. Palantir nennt als ein Beispiel, dass der Immobilienfinanzierer Fannie Mae KI der Firma einsetze, um Betrugsversuche zu erkennen. Die Erlöse aus Regierungsaufträgen in den USA kletterten um 53 Prozent auf 426 Millionen Dollar (rund 368 Mio Euro). Palantir verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf neue Deals mit der US-Armee und der Space Force.

Der Quartalsgewinn schnellte um fast das Zweieinhalbfache von 134,1 Millionen Dollar im Vorjahr auf nunmehr 326,7 Millionen Dollar hoch. Die Big-Data-Spezialistin Palantir gilt unter anderem als Lieferant von Software, mit der Geheimdienst- und Militärinformationen analysiert werden.