Nachdem bereits das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) zu einem Cyberangriff auf SharePoint-Server des Bundes informiert hat, stellten die Sicherheitsspezialisten des kantonalen Amts für Informatik (AFI) Graubünden dieser Tage einen ähnlichen Vorfall auf der kantonalen Sharepoint-Umgebung fest, welche für den Internetauftritt der kantonalen Verwaltung verantwortlich ist.
Eine erste Analyse hat laut Mitteilung ergeben, dass es keine Anzeichen darauf gibt, dass Konten kompromittiert oder Daten abgeflossen sind. Vertrauliche Informationen oder besonders schützenswerte Personendaten seien ohnehin nicht betroffen, da diese nicht auf Sharepoint-Servern gespeichert würden, heisst es. Die detaillierten Analysearbeiten laufen weiter.
Um den Vorfall zu beheben und Sicherheitslücken zu schliessen führte das AFI bereits ein ausserordentliches Update auf der kantonalen Webseite durch. Das ePortal und sämtliche Fachapplikationen des Kantons Graubünden seien vom Cyberangriff nicht betroffen gewesen, so die Mitteilung.
