Die auf die Herstellung von Dentalimplantaten ausgerichtete Straumann-Gruppe mit Hauptsitz in Basel sieht sich mit einem Cyberangriff konfrontiert. Allerdings sei nur ein Altsystem von der Attacke betroffen gewesen, wie es in einer Aussendung von Straumann dazu heisst.
Gemeinsam mit externen Cybersicherheits- und Forensikexperten habe man unmittelbar Gegenmassnahmen eingeleitet, um den Vorfall einzudämmen, zu isolieren und unbefugte Zugriffe zu verhindern, lässt Straumann wissen. Aktuell würden die zuständigen Behörden über den Vorfall benachrichtigt. Weitere Parteien sollen bei Bedarf informiert werden.
Das betroffene System sei zwischen 2021 und 2024 im Zusammenhang mit bestimmten internen Kontrollprozessen genutzt worden. Nach aktuellem Erkenntnisstand waren interne Dokumente mit Bezug darauf exponiert. Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb von Straumann habe es aber keine gegeben, der Betrieb laufe wie gewohnt weiter. Kundenbezogene und andere interne Systeme seien nicht betroffen gewesen, ist der Mitteilung weiters zu entnehmen.
