Der am 3. Jänner bemerkte großangelegte Cyberangriff auf das österreichische Außenministerium läuft noch immer, obwohl das Problem rasch erkannt wurde und unmittelbar Gegenmaßnahmen eingeleitet wurden. Derzeit werden weitere technische Maßnahmen im Sinne der IT-Sicherheit im Ministerium durchgeführt. Das führt in der Kommunikation nach wie vor zu Einschränkungen.

Wie das BMEIA (Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres) Ende vergangener Woche mitteilte, werden E-Mails an sämtliche @bmeia.gv.at Adressen derzeit nur mit Verzögerung zugestellt. Deshalb ersucht das Ministerium, sich bei dringenden Anfragen telefonisch oder per E-Mail über die Adresse mfa(at)bka.gv.at. in Verbindung zu setzen. Auch seien alle Botschaften und Vertretungsbehörden wie gewohnt telefonisch erreichbar: BMEIA: 0501150-0 oder 0043501150-0. Alle konsularischen Dienstleistungen, wie beispielsweise die Reiseinformationen, stehen weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung. Davon ausgenommen ist derzeit lediglich die Reiseregistrierung.

Nach wie vor gibt es keine Erkenntnisse oder Angaben über den Urheber oder die Motive der Angreifer, bis auf in einigen Medien ventilierte Spekulationen über angebliche Versuche, an EU-Policy Dokumente zu gelangen und so die Positionierung der neuen Bundesregierung gegenüber anderen Staaten in Erfahrung zu bringen.



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