Creative Cloud spült Geld in die Kassen von Adobe

Adobe Headquarters im kalifornischen San Jose
Adobe Headquarters in San Jose (Bild: Wikipedia/Coolcaesar)

Der US-amerikanische Softwareriese Adobe mit Zentrale im kalifornischen San Jose profitiert von der kräftigen Nachfrage nach seinen Clouddiensten. So konnte der Konzern seinen Umsatz im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres um 24 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar (2,22 Mrd. Schweizer Franken) steigern. Der Gewinn kletterte um 59 Prozent auf 666,3 Millionen Dollar. Mit den Zahlen übertrafen die Kalifornier die Erwartungen der Analysten.

Speziell das Creative-Cloud-Angebot, in dem unter anderem die populäre Fotobearbeitungssoftware Photoshop enthalten ist, kam bei den Kunden gut an. Der Konzern hat sein Geschäftsmodell von Lizenzverkäufen auf Web-Abos umgestellt und erzielt damit kontinuierlichere und berechenbarere Einnahmen.

Informationen von Insidern zufolge verhandelt Adobe derzeit mit dem Cloud-Marketing-Spezialisten Marketo über eine Übernahme. Marketo ist auf das Marketing für Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen spezialisiert und würde Adobe dabei helfen, das Cloud-Angebot auszubauen und Microsoft sowie Oracle mehr Konkurrenz zu machen.

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