Impressionen von der Pitch Night (Bild: Samsung)

Ein Projektteam hat unter dem Begriff "Cléa" die von Samsung lancierte Corporate-Citizenship-Initiative "Solve for Tomorrow" gewonnen. Die ausgezeichnete Crew will eine Plattform schaffen, die Menschen mit Behinderung mit Assistenten zusammenführt und gleichzeitig die gesamte Administration – von der Planung bis zur Abrechnung – verwaltet. Samsung hat die Initiative zusammen mit Differencelab, dem Impact Hub Zürich, der Designagentur Reverse und der Berner Fachhochschule in der Schweiz erstmals ausgerufen, um technologiebasierte Ideen und Ansätze zu finden, die dabei helfen können, gesellschaftliche Barrieren abzubauen.

Nach rund 200 Online-Anmeldungen wurden insgesamt 26 eingereicht. Das Siegerteam will mit der Assistenzplattform "Cléa" einen digitalen, barrierefreien Helfer für Menschen mit Behinderungen und Assistenzbedarf entwickeln. Denn viele betroffene Personen, die im Assistenzmodell leben, bekunden grosse Mühe bei der Suche nach geeigneten Assistenten und der Verwaltung. Häufig sind sie nicht in der Lage, die Assistenzbeiträge selbstständig zu beantragen. Hier könne "Cléa" Unterstützung leisten, heisst es. Die Assistenzplattform setzt sich aus einzelnen Tools zusammen – Jobplattform, Planung, Zeitabrechnung und Abrechnungstool – und erleichtere es so, Assistenten zu finden, das Assistenzteam administrativ zu verwalten und den Assistenzbeitrag direkt mit der kantonalen IV-Stelle abzurechnen.

Den zweiten Platz hinter "Cléa" belegte das Team "Point and See"; der dritte Rang ging an "Mobility4all". Zu den Jury-Mitgliedern zählten der Computerwissenschaftler und Starmind-Gründer Marc Vontobel, ETH-Professor Ernst Hafen, Karin A. Stephan, Head of Community des Impact Hubs Zürich, SDG-Experte Till Berger, Stv. Chef Sektion Nachhaltige Entwicklung ARE und Martin Zust, Head of Corporate Affairs von Samsung Schweiz.



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