Die schweizerische Bundeskanzlei hat in einem offenen Wettbewerbsverfahren einen neuen Lieferanten für den Bund evaluiert. Die Wahl fiel auf die in Zürich-Kloten (The Circle) domizilierte Information Services Group Switzerland (ISG). Diese soll die zentrale Bundesverwaltung künftig mit Fachwissen im Bereich Benchmark und Marktanalysen für Informatikanwendungen unterstützen. Das Kostendach beträgt gut 2,7 Millionen Franken für die nächsten zehn Jahre.
Den Zuschlag habe die ISG erhalten, weil die Qualitätskriterien bei dieser hervorragend erfüllt würden, wie dazu betont wird. Zudem habe die Zuschlagsempfängerin einen sehr attraktiven Preis offeriert. Ihre Offerte sei somit in ihrer Gesamtheit die vorteilhafteste gewesen. Der Grundauftrag beträgt den Infos zufolge 140‘713.77 Schweizer Franken, die zusätzlichen Optionen 2‘578‘703.88 Schweizer Franken. Summa summarum also 2’719’417.65 Schweizer Franken.
Mit der ISG erhalte der Bund externes Fachwissen auf dem Gebiet von Benchmarks und Marktanalysen. Er bekomme damit auch einen Aussenblick, der für dieses Gebiet notwendig sei. Der bundesweite Rahmenvertrag könne von allen Ämtern der zentralen Bundesverwaltung genutzt werden, um Marktanalysen für Fachanwendungen in Auftrag zu geben.
