Der deutsche Techkonzern Bosch erhält eine Förderung in Höhe von bis zu 225 Millionen Dollar für seine Chipfabrik in den Vereinigten Staaten. Nach einer intensiven Prüfphase hat der Technologiekonzern die finale Fördervereinbarung mit der US-Regierung über das nationale Chip-Programm unter Dach und Fach gebracht.
Das Geld fliesst in die Umrüstung und den Ausbau der Chipfabrik im kalifornischen Roseville, die Bosch im August 2023 von TSI Semiconductors übernommen hat. Bosch investiert an diesem Standort insgesamt bis zu zwei Milliarden US-Dollar. In dem Werk wird die Fertigung von Siliziumkarbid-Chips (SiC-Chips) hochgefahren. Diese Halbleiter gelten als Schlüsseltechnologie, da sie E-Autos effizienter machen, höhere Reichweiten ermöglichen und für den Boom bei Rechenzentren für Künstliche Intelligenz wichtig sind.
Bosch hat offiziell mit der Musterfertigung der SiC-Chips in Roseville bereits begonnen. Die reguläre Serienproduktion soll planmässig noch im Laufe dieses Jahres anlaufen. Laut offiziellen Angaben ist die lokale Fertigung ein wichtiger Meilenstein, um den US-Kundenwünsche direkt vor Ort nachzukommen.
