Mit Michael Martin hat die Schweizer Bank Julius Bär einen ausgewiesenen Krypto-Spezialisten an Bord geholt. Der Experte soll künftig als Kundenberater mit Schwerpunkt auf digitalen Vermögenswerten im Schweizer Heimmarkt tätig sein und dabei an Patrick Prinz berichten.
In der Krypto-Szene gilt Michael Martin als einer der Pioniere. Schon in deren Anfangszeiten, nämlich 2014, wechselte er zur britischen Kimura Capital, wo er sich über ein Jahrzehnt mit digitalen Assets befasste, wie das Online-Portal Finews.com in Erfahrung gebracht hat. Zuletzt zeichnete er demnach bei der Amina Bank (vormals Seba) ungefähr ein Jahr lang für das Geschäft mit institutionellen Krypto-Kunden verantwortlich.
Laut Finews.com hege Julius Bär die Ambition, das Offering für institutionelle Kunden im Bereich der digitalen Assets zu verstärken und auszubauen. Die gezielte Verpflichtung eines Krypto-Profis in diesem Umfeld lasse auf eine strategische Komponente schliessen.
