Abacus Services, eine Tochtergesellschaft der in Wittenbach domizilierten Abacus-Research, verkauft ihre Geschäftstätigkeit an die Axept Business Software. Mit der Auslagerung des Consultinggeschäfts strukturiere Abacus Research das Westschweizer Partnernetzwerk neu und ermögliche Axept einen erweiterten Marktzugang in strategisch wichtigen Branchen, heisst es in einer Aussendung dazu sinngemäss.
Abacus Services ist seit über zehn Jahren als Vertriebspartnerin der Ostschweizer ERP-Spezialistin in der Westschweiz tätig und habe in dieser Zeit bei mehr als 200 Unternehmen die Abacus Business Software eingeführt. Per 1. April 2026 nun werde der Betrieb der Abacus Services innerhalb von Axept als neue Business Unit Abacus Suisse Romande geführt. Axept setze damit ihre Strategie fort, das Dienstleistungsportfolio schweizweit einheitlich zu positionieren, wird in der Mitteilung betont.
Die Abacus Services ist heute vor allem im Baunebengewerbe gut positioniert – einer Branche, in der auch Axept Kompetenzen und langjährige Erfahrung mitbringe. Mit dieser Expansion werde Axept künftig Unternehmen in der Westschweiz gezielter bedienen können. Alle Mitarbeitenden sowie sämtliche Kunden der Abacus Services werden den Angaben zufolge von der Axept übernommen.
Daniel Senn, Verwaltungsratspräsident Abacus Services, dazu: "Die Abacus Services hat sich ausgezeichnet entwickelt und verfügt über grosses Potenzial. Im Verbund mit Axept kann dieses Potenzial noch gezielter genutzt werden. Wir sind überzeugt, dass die neue Struktur für unsere Kundinnen und Kunden, für die Mitarbeitenden sowie für den Westschweizer Markt einen klaren Mehrwert schafft."
Thomas Melliger, Head of Business Development bei der Axept Business Software, streicht hervor: "Mit der geografischen Expansion in die Romandie erhält Axept die Möglichkeit, schweizweit operierende Unternehmen flächendeckend zu beraten. Dieser Schritt stärkt unsere Position als Anbieter von Business-Softwarelösungen und unterstreicht unsere strategische Zielsetzung, Unternehmen in sämtlichen Sprachregionen der Schweiz umfassend zu begleiten."
